Verschleißgrenzen |
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| Bauteil |
Beschreibung |
Verschleißgr. |
Istmaß |
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längs |
quer |
| Zylinder Innen Durchm: |
oben Mittel |
97.12 |
97,10 |
97,02 |
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Mitte Mittel |
97.12 |
97,11 |
97,05 |
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Unten Mittel |
97.12 |
97,10 |
97,06 |
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oval / konisch |
0.05 / 0.05 |
?? |
?? |
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Teil 1 |
Teil 2 |
| Kolben |
Kolbenringnutenspiel |
0,12 |
0,03 |
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Kolbenringstoßspiel |
0,5 |
0,8 |
0,7 |
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Kolbeneinbauspiel |
0,1 |
?? |
?? |
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10mm vom Kolbenhemd |
96,85 |
96,96 |
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| Kolbenbolzen |
Bohrung |
24,03 |
24,02 |
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Welle |
23,96 |
23,98 |
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| Nockenwelle |
Einlaß |
30,85 |
31,2 |
30,94 |
| Auslaß |
30,81 |
31,18 |
30,92 |
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Schlag |
0,04 |
0,02 |
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| Kipphebel |
Innendurchmesser |
11,55 |
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| Ventilfeder freie Länge |
Innere |
34,1 |
4*33,4 |
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Äußere |
35,0 |
4*38 |
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| Ventilschaft A. D. |
Einlaß |
6,56 |
6,56 |
6,56 |
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Auslaß |
6,55 |
6,57 |
6,57 |
| Ventilführung |
Einlaß |
6,63 |
6,61 |
6,61 |
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Auslaß |
6,63 |
6,61 |
6,61 |
| Pleulauge |
I.D. |
24,07 |
24,07 |
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| Steuerkette |
Durchbiegung |
30 mm |
34 mm |
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| Hinteres Federbein |
Federlänge |
268,5mm |
271mm |
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| hi.Dämpfer |
Kompressionsdruck 10mm Eintauchern |
28,5 kg |
35 kg |
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So,das Mopped ist zerlegt und die Bestandsaufnahme ist abgeschlossen.
Am Rahmen sind die Kabelbinder durch Blechstreifen ersetzt worden. Sie sollen
diverse Kabel auf Position halten.
Auch ist eine Scheibe am unteren Teil des Rahmen eingeschweißt worden, die
dafür sorgt, das der Buzzetti Hauptständer vernünftig angebracht werden kann.
Der Anschlag für den Seitenständer ist auftragsgeschweißt. Durch einen
erhöhten Verschleiß an dieser Stelle hat sich das Motorrad stark zur Seite
geneigt,wenn es auf dem Seitenständer stand.
Abschließend ergänzt wurde der Rahmen noch durch zwei Aufnahmepunkte für den Kofferträger.
Der Rahmen ist jetzt bis Ende Oktober weg zum pulverbeschichten.
Er wird entlackt und gestraht. Nach einer Sichtprüfung auf Rahmenschäden wird
er mit einer Zinkstaubfarbe grundiert und anschließend pulverbeschichtet.
(Farbe signalweiß RAL 9003)
Dann beginnt endlich der kreative Teil der Überholung
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Mit dem Tausch des Monodämpfers beginnt jetzt die Vorbereitungs des Wiederaufbaus. Ich werde den 10mm längeren Dämpfer der XL600R einbauen, um eine Anpassung der Sitzhöhe für meine Körpergröße zu erreichen. (Hoffentlich)
Stoßdämpferabmaße |
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XL600LM (blau) |
XL600R (rot) |
| Federlänge |
271mm |
281mm |
| Dämpferdruck |
35kg |
31,5kg |
| Feder |
14mm |
13mm |
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Endlich!!
Der beschichtete Rahmen ist nun da.
Durchgeführte Rahmenänderung durch anklicken der Hot Spots sichtbar. |
Der erste Schritt ist getan.
Der Lenkkopf ist mit neuen Lenkkopflagern versehen. Auch habe ich eine schwingungsgedämpfte obere Lenkerbrücke bekommen, die ich vor der Montage neu lackiert habe. Hauptständer, Luftfilterkasten, Kabelbaum mit elektr. Anbauteilen und die hintere Fußrastenhalterung sind eingebaut. |
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Der nächste Schritt war das Montieren der vorderen Dämpfer. Da die von mir vor 5 Monaten getauschten Simmerringe wieder undicht waren, hatte ich bei der Ursachenforschung festgestellt, das die Führungsbuchsen so weit ausgeschlagen waren, das der Simmerring das entstandene Spiel nicht mehr kompensieren konnte. Dieses Mal sind also die obere und die untere Führungsbuchse, sowie die Simmerringe und die beschädigten Staubkappen getauscht worden. |
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Die Gabel ist nun (provisorisch) eingebaut und das "Mopped" steht wieder auf eigenen Beinen.
Ich werde mir nun Gedanken über das Verlegen des Kabelbaumes machen. |
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Die "neue" Lenkeramatur ohne geflickte Kabel und in einem optisch ordentlichen Look. |
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Der alte Kettenschleifer ist hin. Da ich die Firma HONDA nicht mit 50 Euro für einen neuen Schleifer sponsern wollte, habe ich mal versucht, dieses Teil nachzubauen.
Als Material habe ich mich für Polyamid mit der Bezeichnung Pa6 entschieden. In der Beschreibung hieß es :
besonders Abriebfest, gut zerspanbar.
Ob es funktioniert, wird sich im Frühjahr zeigen. |
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Bis auf ein kleines elektr. Problem sieht das Vorderteil wieder aus wie vorher.
Nach Weihnachten werde ich mich um den Motor kümmern.
Da muß ja der Zylinderkopf überarbeitet werden, die neue Steuerkette und die neuen Kolbenringe eingebaut werden.
Bis dahin
Frohes Fest |
| Jetzt geht es weiter. Gestern habe ich den neuen gebrauchten Zylinderkopf und den Zylinder von meinem Motorinstandsetzer zurück bekommen. Im Kopf mußte ein Sitz erneuert werden und die anderen drei Sitze nachgefräst und eingeschliffen werden. Da der Kolben nur neue Ringe bekommt, ist die Zylinderlauffläche nachgehont worden. |
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Bis auf 2 Stellen sind die neuen Hohnspuren rundum vorhanden.
Aktuelles Bohrungsmaß 97.11 mm |
| Der Kolben ist noch stark verrußt. |
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Zu sehen ist eine Haltevorrichtung zum lösen und befestigen des Kupplungskorbes. (gebaut nach einer Skizze von Mattes)
Zu sehen nach Klick auf "Skizze". |
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Der Kolben ist gereinigt und die neue Steuerkette ist verbaut. |
| Der Zylinder ist nun auch montiert. |
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Mit Hilfe meiner selbstgebauten Ventilzwinge ist die Montage der Ventile kein Problem mehr.
Entstanden ist sie aus einer billigen Holzzwinge. Im festen Teil der Zwinge habe ich ein passendes Loch gebohrt. Die dann eingebrachte 90 Grad Ansenkung ermöglicht ein leichtes einsetzen der Ventilkeile. |
Der Kopf ist montiert. Beim aufsetzen des Ventildeckels kam dann das böse erwachen.
Den Kopf habe ich ja, wie oben berichtet, getauscht. Beim aufsetzen des Ventildeckels mußte ich feststallen, das die Gewinde im Kopf von M6 auf M8 geändert worden sind. Da die Bohrungen im Ventildeckel noch für M6 ausgelegt waren, passten die entsprechenden Schrauben nicht.
Da ich nicht den Deckel auch noch aufbohren wollte, habe ich mir Stufenbolzen angefertigt. Dazu habe ich eine 8mm Gewindestange in passender Länge angedreht und im oberen Teil ein M6 Gewinde geschnitten.

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Endlich !!!! 
Der motor ist zusammen und lackiert |
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So,der Motor ist eingebaut.
Jetzt geht`s darum, die Anbauteile zu sichten, zu reinigen und ggf. zu überarbeiten. Als schwierig habe ich noch den Einbau des Vergasers in Erinnerung. Und das bei den zur Zeit kalten Temperaturen. Die Gummis vom Lufi und vom Ansaugtrakt sind noch klüppelhart.
Ich wünschte, es wäre schon Frühjahr!!! |
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Nachdem der Motor eingebaut ist, werde ich mich jetzt dem Vergaser widmen. Ich habe ihn komplett zerlegt und von innen und außen gereinigt. in dem Zuge habe ich mir mal die Bedüsung angeschaut.
Auf beiden Vergasern ist eine 115er Düse verbaut. |
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Jetzt bietet es sich an, die Kreuzschlitzschrauben, die den Schwimmerkammerdeckel halten, gegen Inbusschrauben zu tauschen. M4 * 14
Damit hat man die Möglichkeit, den Deckel auch im eingebautem Zustand zu entfernen, um ggf. Reinigungsarbeiten, oder Düsenwechsel vorzunehmen. |
| Wenn man sich ans Handbuch hält, ist der Vergasereinbau doch nicht so schwierig. Ich habe den Lufikasten gelöst, die Batterie und den Anlasser ausgebaut und das hintere, kleine Schutzblech entfernt. Nachdem der Heizlüfter die Ansauggummis ein bisschen aufgewärmt hatten, rutschte der Vergaser ohne viel Gegenwehr in seine Position. |
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nachdem der die Züge und der Krümmer montiert waren, habe ich den Tank montiert, um endlich einen Probelauf zu starten. Anfang März hatte ich dem Mopped noch eine neue Batterie spendiert, die ich bis heute am Ladegerät hängen hatte.
Also:
4* kurz gestartet, bis der Vergaser geflutet war und dann sprang sie an.
Es war ein toller Tag. |
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Für den Probelauf hatte ich den Olkühler noch nicht angeschraubt.
Auch werde ich noch den Thermostaten fertigen, den ich dann gegen den jetzigen Fuß tauschen werde.
Und langsam muß ich mir noch Gedanken über die Lackaufbereitung machen. An den Kunststoffteilen breiten sich an ein paar Stellen kleine Lackrisse aus. Die werde ich versuchen, auszubessern und dann mit einer neuen Klarlackschicht wieder versiegeln.
Fotos folgen |
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seit 2 Jahren suche ich nach einem weißen Kantenband.
Ich habe im "WWW" ewig lange gesucht, bis ich durch Zufall bei meinem Gummi Händler, 5min von mir, dieses Band fand.
2 Meter kosten 3 Euro und es passt ganz genau. |
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Das Cockpit im Moment. Der Schalter für die Heizgriffe ist neben den Drehzahlmesser gerückt.
Der Lenker ist nun gummigelagert.
Zu sehen ist das neue weiße Kantenband |
So, wie schon beschrieben, werde ich einige Lackteile ausbessern müssen. Diese Teile hatte ich vor 4 Jahren schon einmal lackiert. Doch mittlerweile haben sich kleinere (Risse) in den Plastikteilen gebildet, die es gilt, auszuschleifen und nachzubessern.(noch ein Riss) In dem Zusammenhang werde ich auch den Tank noch einmal aufpolieren, da er von den Beinen und vom Tankrucksack Gebrauchtspuren aufweißt.
Lackiert sind alle Teile mit einem 2-K Autolack. Das erleichtert mir jetzt sehr das aufarbeiten. |
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Das Motorrad ist noch nicht zusammen, da fange ich an, es wieder zu zerlegen.
Ich hatte beim Einbau des Hinterrades bemerkt, das ich dieses, wenn das Mopped auf dem Hauptständer steht, ungefähr 10mm auf und ab bewegen konnte.Das erschien mir ein bisschen viel. Darum mußte alles noch einmal raus.
Aber wie: Wenn das Hinterrad und der kleine Spritzschutz demontiert ist, habe ich Schraube Nr 1 und Nr. 2 am Umlenker gelöst. Dadurch viel die Schwinge runter, sodas ich auch die Schraube am Dämpfer lösen und ziehen konnte. Ich habe verschlissene Teile in den Lagern getauscht, sodas ich jetzt auf ein vertikales Einbauspiel von 1 mm komme. Das sollte reichen. |
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Das ist der momentane Stand der Restaurierung. Eine Woche vor Ostern sieht sie fast wieder aus wie mein Motorrad.
In Punkto Lackaufbereitung ist bis jetzt folgendes geschehen:
Das Heckteil ist neu lackiert,der Kofferträger ist neu lackiert,
der Tank hat die alte Lackierung (diese hatte ich vor 4 Jahren mal aufgebracht) behalten. Allerdings habe ich ihn aufgearbeitet und nachpoliert.
Das Frontschutzblech hat Lüftungsschlitze bekommen. Es muß jetzt noch nachlackiert werden, und wie die Seitendeckel auch, mit einer Schicht Klarlack überzogen werden. |
nd doch noch das neue Lager im Umlenker. Ich hatte mich dazu noch kurzfristig entschieden, zumal das Ein - und ausbauen mittlerweile, inkl.Lagerwechseln keine
30 min mehr gedauert hat.
Bis zum Treffen "Nord" , Anfang Juni werde ich den schon bestellten Kettenöler
einbauen und vielleicht noch den Thermostaten in Angriff nehmen. (zu sehen dann in Umbauten XL600 LM)
Abschließend stelle ich noch ein paar Fotos vom Mopped ein, bevor ich diese Seite "Winterumbau 2005"schließen werde.
Das Erstellen dieser Seite hat mir viel Spaß gemacht, und ich hoffe, das der eine oder andere ein, zwei Anregungen für seinen Umbau mitnehmen kann.
Man sieht sich
Gruß
Dieter
So, seit dem 20.04.2006 um 17.03 Uhr ist das Motorrad wieder angemeldet und offiziell
in Betrieb.
Zuvor kam von Alttec Classic noch die letzte Lieferung an Ersatzteile.
In dem Zusammenhang möchte ich mich auch noch einmal bei Erik von alttec Classics
für die problemlose Lieferung von Ersatzteilen bedanken. |